Wald- und Wiesen Crosstriathlon – Oberursel 2012

Vor kurzem habe ich mich recht spontan für den Wald- und Wiesentriathlon angemeldet. Ende August eventuell eine ideale Gelegenheit um die Triathlon Saison abzuschließen.

Mit vollem Magen, etwas Restalkohol und nach nur 3 Stunden Schlaf – die Hochzeitsfeier war klasse – habe ich mich heute morgen gegen 6 Uhr mit dem Rad auf den Weg gemacht. 
Knapp eine Stunde Anfahrt mit dem Mountainbike und die Wechselzone auf dem Rücken. Nach einer gemütlichen Fahrt in den Sonnenaufgang war ich um 7:15 Uhr beim Checkin. Sehr süß gemacht. 3 Stangen in einem ca. 20×20 Meter großen abgesperrten Bereich.
Da es mit 15 Grad draußen recht kühl war, erstmal alle Klamotten anbehalten, die Wechselzone vorbereitet und dann mal schauen ob wenigstens das Wasser etwas wärmer ist.
Die erste Startgruppe geht um 8 Uhr ins Wasser. Noch 20 Minuten dann geht es auch bei mir los. Der Magen dreht sich und die Müdigkeit ist noch immer da.
10 Minuten vor Start müssen die Klamotten runter und ich wusste gar nicht das mein Körper zittern kann.
Endlich dürfen wir ins Wasser. Statt fünf Schwimmer waren wir nur 2 auf der Bahn. Das gibt wenigstens kein Gedränge.
Ich wollte noch 100m einschwimmen, aber ich wurde nach 15 Meter wieder zurückgerufen.
Irgendjemand hat dann los gerufen, weil wohl die Trillerpfeife defekt war, und ich ich bin recht gemütlich meine 10 Bahnen gezogen. Der Körper ging in den Kampfsau Modus und wollte das einfach durchziehen. Der Kopf war noch so wirr, das ich bei 3 Rollwenden zu weit von der Wand weg war und mich nicht richtig abstoßen konnte.

Nach 8:32 min konnte ich aus dem Wasser und in die Wechselzone direkt nebenan. Standardprogramm – Brille auf, Helm auf, Startnummer an und Radschuhe an. Los gehts mit dem MTB auf die Strecke. Nach ungefähr 100m die erste, knackige Steigung.
Die Strecke war angegeben mit 20km durch den Wald, auf 3 Runden verteilt. Nach 5km wurde ich vom Ersten und Einzigen aus meiner Startgruppe mit einem Lächeln überholt. (Gruß an Sahand)

Die Radstrecke hatte es wirklich in sich. Keine 200m flach. Immer hoch und runter, auf Schotter, Waldwegen und Kies.
Am Ende der zweiten Runde war ich schon bei 19km. Irgendjemand hatte sich da wohl vermessen. Nach1:03:15 std. und 26km kam ich mittlerweile trocken in die Wechselzone.

Wieder das bekannte Programm – Rad weg, Schuhe aus, Helm aus, Schuhe an, Kappe an – und mit Vollgas auf die Laufstrecke.
Das Vollgas wurde dann wieder nach 100m zu einem Halbgas, weil die ersten 2km der 5km Laufstrecke steil Bergauf gingen. Nach 2,5km sagten mir die Streckenposten das ich viel zu Locker aussah und genau dort ging es auch richtig los. Single Trail mit Matsch Bergab. Genau mein Ding. Da die ersten Kilometer durch die Steigung etwas langsamer waren, flog ich gefühlt die letzten 2,5km mit Pace unter 4 durch den Wald und es war eine Freude. Mich konnte auf den 5km keiner mehr überholen und als Motivation konnte ich dafür 7 Läufer/innen aus der ersten und zweiten Gruppe einsammeln. Für die 5km habe ich letztendlich 22:41 min.gebraucht.

Im Ziel gab es wunderbaren Streuselkuchen und Cola. Ich war wach, mein Magen gut und der Alkohol bestimmt auch ausgeschwitzt. Manchmal hilft es wenn man ein bißchen auf 180 ist.

Nach etwas warten und Small Talk gab es die Ergebnislisten.
Gesamtzeit 1:34:48 std und Platz 6 bei den Männern.

Im Anschluss ging es mit dem Fahrrad und wieder nach Hause um direkt auf der Couch etwas schlaf nachzuholen.

Vielen Dank heute an die Orga vom SCO, an die Mitstreiter Peter, Josef, Martina & Sahand und die Supporter Robert & Marita.

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