Rodgau50 – Die Zweite

Für alle die Rodgau50 nicht kennen, es handelt sich um einen 50km Ultramarathon des RLT-Rodgau der 10 Runden á 5km durch einen kleinen Wald in Rodgau führt. Theoretisch kann man nach jeder Runde aussteigen, sodass auch Ultramarathon-Anfänger sich gut daran probieren können.

2012 fing es bei mir mit dem Rodgaufieber an. Es war ein gemütlicher Trainingslauf in der Gruppe und nach 35km (7 Runden) sind wir alle zusammen ausgestiegen und haben den Grundlagen-Trainingslauf beendet. Es war schön, aber auch komisch einfach aufzuhören ohne das Rennen beendet zu haben.

Die ersten, ganzen 50km folgen dann im Jahr 2013.

Und schon 2013 stand fest – „Das mache ich wieder!“ Ich sehe Rodgau50 als Überbrückung des Winterlochs, als Standortbestimmung der Grundlage für die neue Saison, als Treffpunkt mit neuen und alten Freunden sowie als Jahresauftakt in die sportliche Saison.

Dieses Jahr habe ich am Start spontan Markus getroffen der sagte „Heute 5:30 min/km und ein bißchen mit den netten Leuten hier quatschen.“ Da kann ich mich mit gutem Gewissen dranhängen. Gesagt, getan und schon waren wir auf der Strecke. Vor lauter Quasseln gingen die ersten 25km rum ohne es wirklich zu merken (wir hatten uns länger nicht gesehen). Dann fing die Phase an in der wir gleichzeitig überrundet wurden und selbst überrundet haben. Wirklich spannend wie viele Leute auf dieser „kleinen“ 5km Runde so unterwegs sind.

Die Strecke war ganz im Gegensatz zum Vorjahr komplett frei von Schnee und Eis. Dafür waren gut zwei Drittel der Strecke bedeckt mit Matsch, Schlamm und Dreck.

Wie jeder auf der Grafik erkennen kann haben wir brav jede Runde eine kleine Essenspause eingelegt und sind einmal in die Büsche gehüpft.

Rodgau 2014 Auswertung

Auf den zweiten 25km wurden die Beinchen etwas schwerer, aber wir liefen weiterhin das geplante Tempo um im Tritt zu bleiben und keine kalten Füße zu kriegen.

Das ursprüngliche Ziel die 50km unter 4 Stunden zu Laufen hatte ich schon vor dem Lauf auf Eis gelegt. Ein Blick auf den viel zu faulen Dezember zeigte mir, dass ich zwar 50km Laufen kann, aber auf keinen Fall in einem sub4 Tempo. Ein kleines Ziel blieb aber noch übrig. Schneller sein als 2013 wäre doch ganz schön. Die Fähigkeiten der Mathematik wurden bemüht und wir kamen zum Schluss, dass es ganz locker klappen wird.

Um zu schauen wie gut die Beine noch sind stimmte Markus bei Kilometer 49 den Endspurt an und wir flogen den letzten Kilometer gefühlt durch den Matsch. Im Ziel stoppte die Uhr bei einer Zeit von 4:35:00 Std. was lustigerweise genau dem angekündigten Schnitt von 5:30 min/km entsprach.

Im Ziel gab es warmen Tee, kalte Cola und noch einige schöne Gespräche sowie bekannte Gesichter.

Rodgau 2014 Ziel

 

Einfach ein schöner Tag den ich mir auch 2015 nicht entgehen lassen möchte.

Ein großes Dankeschön geht an:

  • Babs für die wirklich schönen Fotos.
  • Stephan für die unermüdliche Sonderverpflegung.
  • Markus für die 50km an meiner Seite.
  • sowie Katrin, Daniel, Gabi, Thorsten, Thomas, Hendrik, Michael, Jana, Christian, Patrick, Sven und alle die ich gerade vergessen habe.

2 Gedanken zu “Rodgau50 – Die Zweite

  1. Da werden Erinnerungen an das letzte Jahr wach! Vielleicht bin ich 2015 auch wieder dabei 😉

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