Alles nach Lust und Laune

Das ist mein Motto für das Jahr 2014.

Wer mich in den letzten Jahren sportlich verfolgt hat weiß, dass ich auf eine strukturiertes Vorgehen viel Wert lege. Ein gezielter Trainingsplan hat mich von Mitte 2010 bis Ende 2013 begleitet und mit stetigem Erfolg auf den Ironman in Frankfurt vorbereitet. Eine kontrollierte Ernährung passend zum Training hat den Bereich den Trainings abgerundet.

Auch dieses Jahr habe ich mir wieder persönliche Ziele gesteckt, aber möchte diese einmal auf anderem Wege erreichen. Kein Training nach einem fremden Plan, kein Training nach einem eigenen Plan, keine Ernährung nach irgendeinem Plan. Einfach alles frei aus dem Bauch heraus.

Folgende Einheiten haben sich bei mir fließend in den Alltag integriert.

  • 1x 3 Stunden Spinning (Winter) / 1x 3-4 Stunden Rennrad (Sommer)
  • 1x 1,5 Stunden Power-Yoga
  • 2x 1 Stunde Schwimmen
  • 2x 0,5 Stunden Stabi
  • 3x 1-3 Stunden Laufen

Im Durchschnitt komme ich also ohne speziellen Plan auf 11 Stunden Training in der Woche. Diese sportliche Betätigungen empfinde ich als Entlastung und nicht wie man glaube könnte als Belastung. Ich spüre keine große Mühe dabei und es macht mir einfach Spaß. Was ich zudem besonders an der freien Art zu schätzen gelernt habe, ist die Tatsache, auch mal eine Einheit mit gutem Gewissen ausfallen lassen zu können. Und über Motivationslöcher hilft immer anstatt ein Plan die Kommunikation mit Sportsfreunden und der Fernblick auf die kommenden Events.

Wie gestaltest du dein Training 2014?

 

In 3 Tagen ist Strongmanrun – Meine Vorbereitung

Dann wird es wieder nass, kalt, matschig, dreckig, laut, reifenlastig, schnell, lustig, bergig und schmerzhaft.

Zumindest war es in den letzten Jahren so. Warum sollte sich das also ändern?

Seit 2008 war ich bisher jedes Jahr am Start und hatte jedes Mal meine Freude und sehr viel Spaß. Einmal im Jahr der größte Spielplatz mit Sandkasten und Pool für einen Erwachsenen, der für ein paar Stunden wieder Kind sein kann.

Die ersten Strongmanrun-Jahre eher im hinteren Viertel unterwegs, war mein Ziel immer unter die ersten 1.000 von ca. 10.000 Startern zu laufen. Nach viel Training ging der Plan 2012 auf und ich konnte trotzdem während des Laufs zusammen mit Hannes im Matsch spielen.

Neue Ziele müssen her, also geht es dieses Jahr mal in Richtung Top500. Irgendwie muss sich die ganze Schinderei ja lohnen und der sportliche Ehrgeiz darf auch bei einem Fun-Lauf für mich nicht fehlen.

Was habe ich also neben meinem normalen Triathlon Training für den Strongman so gemacht?

Ich habe mich stundenlang von einer Stange zur nächsten gehangelt…

Vorbereitung Strongmanrun 2013

 

… und mich auf den Kopf gestellt so oft es ging!

Vorbereitung Strongmanrun 2013

 

Ich habe in Netzen rumgehangen um mit ihnen eins zu werden.

Vorbereitung Strongmanrun 2013

Drölfhundert Liegestützen über gefährlichen Felsspalten absolviert…

Vorbereitung Strongmanrun 2013

…sowie auf jeder verlassenen Strasse die das Lauftraining hervorgehoben hat.

Vorbereitung Strongmanrun 2013

Mit das Wichtigste war natürlich das EIS-TRAINING um gegen die Kälte in der grünen Hölle abgehärtet zu sein.

Vorbereitung Strongmanrun 2013

 

Und im schlimmsten Fall gab es sogar Regeln die mein Strongmanrun Training stören wollten.

Vorbereitung Strongmanrun 2013

Aber ein Strongmanrun lässt sich nicht stören und zieht einfach durch.

Vorbereitung Strongmanrun 2013

Also ihr seht, alles kein Spass damit 2013 noch besser, härter und schneller wird als 2012!!

Ich wünsche allen Läuferinnen und Läufern am Samstag ein grandioses Erlebnis ohne Verletzungen und besonders viel Spaß. Seid nett zueinander, helft wo es nur geht und lasst den deutschen Strongmanrun nicht nur den größten Hindernisslauf sein, sondern auch den Fairsten!

Vielen Dank an die Fotos vom Run 2012 an sportograf.com und für die Trainingsfotos an Wolfgang